
Das Studium im Ausland ist heutzutage zu einer Modeerscheinung geworden, so dass alle jungen Menschen, vor allem aus Entwicklungsländern, ihr Land verlassen, um an ausländischen Universitäten außerhalb ihres Landes zu studieren. Manche studieren nicht auf eigene Kosten, sondern gehen im Rahmen von Austauschprogrammen für ein Auslandssemester an eine Universität in einem anderen Land. Allgemein wird festgestellt, dass vor allem junge Afrikaner*innen eher an Auslandsstudien als an Inlandsstudien interessiert sind. In Togo zum Beispiel wandern jedes Jahr Tausende von jungen Menschen nach dem Abitur nach Europa (Mit dem Programm Campus France z.B.) oder sogar nach Nordamerika aus, um dort ihr Studium zu absolvieren. Das ist nichts Schlechtes, zumal sie nur auf der Suche nach Wissen, einer besseren Ausbildung und einem besseren Leben sind, das ihnen ihre Heimatuniversität vielleicht nicht bieten kann.
Alles in allem ist es jedoch nie einfach, von heute auf morgen aufzustehen und sich in einer neuen Welt, in einer neuen Umgebung niederzulassen, da die gesellschaftlichen Normen, Regeln, Gesetze usw. von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich sind und man Zeit braucht, um sich vollständig in eine Gesellschaft zu integrieren. Was sind also die Herausforderungen, denen man gegenübersteht, welche Schwierigkeiten gibt es? Wie kann man sich integrieren? Dies sind die Fragen und Realitäten, mit denen ich mich hier beschäftige.
Zunächst einmal muss man festhalten, dass das Leben an einem anderen Ort sehr große Vorteile mit sich bringt. Es ermöglicht dem Einzelnen nicht nur, seine interkulturellen Kompetenzen zu stärken und neue Bekanntschaften zu schließen, sondern auch, seine Komfortzone (Zuhause, Familie, Freunde in Inland etc.) zu verlassen und über den Tellerrand hinauszuschauen. Das bedeutet, dass man mit den Realitäten anderswo konfrontiert wird und andere Dinge lernt, die man zu Hause nicht gewohnt ist, wie z. B. das Bildungssystem im Ausland, die Politik, wie sie anderswo funktioniert, kurz gesagt, man lernt die Vorschriften der anderen Seite von der eigenen Heimat kennen. Aber es gibt auch Schwierigkeiten. Erstens die Sprache. Wenn man sich in einer Umgebung niederlässt, in der eine andere Sprache als die Muttersprache gesprochen wird, kann dies eine große Herausforderung darstellen, da die Sprache der Schlüssel zur Kommunikation ist, wie oft gesagt wird. Und wenn das Ziel ein Studium ist, ist es schwierig, sich mit anderen Studierenden zu verständigen und dem Unterricht zu folgen, da man die Botschaft nur schwer versteht. Und so kommt man sich trotz des intellektuellen Hintergrunds vielleicht lächerlich vor. Darüber hinaus gibt es auch noch die Kultur, die sich manchmal von der Mutterkultur zu unterscheiden scheint, und es braucht Zeit, um sich wirklich anzupassen.
Trotzdem ist ein Auslandsstudium sehr wichtig und es ist notwendig, diese Erfahrung zu machen, da man dadurch seinen Horizont erweitert. Und beachten Sie, dass man nicht wirklich lernt, wenn man nur zu Hause und an eigenen Ort und Stelle bleibt. Es ist eine Bereicherung, wenn man auf Entdeckungsreise geht.
Aber es wurde eher empfohlen, dass man sich möglichst eingehend mit den möglichen Problemen auseinandersetzen sollte, bevor man ein Studium im Ausland antritt. Nur so kann man sich auf eventuelle Schocks vorbereiten und sie auf die eine oder andere Weise vermeiden.
Jacqueline Akeda
Bild aufrufbar auf: https://www.mawista.com/blog/auslandsstudium/studium-trends-duales-studium-im-ausland/ Zugriff am 16.06.2023


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